Ein starkes Netzwerk

konex ist für den Aufbau und die nachhaltige Etablierung eines Präventionsnetzwerks gegen Extremismus verantwortlich und zugleich Teil des Netzwerks. Hierzu gehört auch die „Konferenz Extremismusprävention“. In diesem Netzwerk sind das LKA Baden-Württemberg, das LfV Baden-Württemberg sowie Vertreterinnen und Vertreter des Justiz-, Kultus- und Sozialministeriums eingebunden. Hier sollen Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt werden, die unterhalb der Lenkungsausschussbeschlussfassung liegen.

Im Folgenden sind einige staatliche Akteure aufgelistet, die unserem Netzwerk angehören. Einige sind außerdem im konex Fachbeirat vertreten:

konex ist im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration angesiedelt.

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So vielschichtig die Ursachen für Kriminalität sind, so individuell müssen auch die Maßnahmen dagegen sein. Die Polizei möchte mit ihren problemorientierten Präventionsangeboten einen Beitrag für mehr Sicherheit leisten.

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Der Verfassungsschutz versteht sich als eine Art „Frühwarnsystem“ der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Seine Aufgabe ist es, verfassungsfeindliche und sicherheitsgefährdende Bestrebungen zu beobachten und die politisch Verantwortlichen, die zuständigen Stellen, aber auch die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes über Entwicklungen und drohende Gefahren zu unterrichten.

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Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes haben u. a. mehrsprachige Präventionsmedien entwickelt, die kostenlos erhältlich sind.
www.polizei-beratung.de

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Das Team der Beratungsstelle Radikalisierung ist bundesweit Ansprechpartner für alle, die den Eindruck haben, eine Person in ihrem Umfeld wendet sich einer radikal islamistischen Gruppe zu.

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Eine Übersicht zu anderen Beratungsstellen bundesweit ist beim BAMF abrufbar.

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Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat die Aufgabe, Schaden von unserem Staat, von der freiheitlichen demokratischen Grundordnung und von der Bevölkerung abzuwehren. Wichtige Arbeitsfelder sind religiös und politisch motivierter Extremismus.

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Das Bundeskriminalamt (BKA) koordiniert die Zusammenarbeit des Bundes und der Länder in kriminalpolizeilichen Angelegenheiten.

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Anfang des Jahres 2007 hat das Bundesamt für Justiz vom Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof die Aufgaben im Bereich der Härteleistungen für Opfer von extremistischen Übergriffen und terroristischen Straftaten übernommen. Der Deutsche Bundestag stellt Haushaltsmittel zur Verfügung, um Betroffenen schnell und unbürokratisch helfen zu können.

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Das Projekt „ACHTUNG ?!“ steht ab dem Schuljahr 2018/2019 landesweit zur Verfügung und wird durch konex koordiniert.

Das Projekt startete im Jahr 2015 auf Initiative des Polizeipräsidiums Ludwigsburg und wurde bislang in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg angeboten. Es bietet ein breites Angebot für Schulen und Bildungseinrichtungen, um das Thema Extremismus im Schulalltag umfassend zu bearbeiten. Der Radikalisierung von Jugendlichen soll durch diese Maßnahmen zu einem frühen Zeitpunkt vorgebeugt werden. Jugendliche sollen über die Vorgehensweisen radikaler Organisationen informiert werden sowie Anwerbetaktiken und Radikalisierungsmechanismen durchschauen können. Lehrende sollen in die Lage versetzt werden, eine beginnende Radikalisierung zu erkennen und adäquat zu handeln. Dies geschieht durch Theaterstücke des Theater Q-rage, spezielle Informations- und Aufklärungsvorträge der Polizei, Fortbildungen der Landeszentrale für politische Bildung und die Weltethos-Fortbildung und -ausstellung.

Nähere Informationen zur landesweiten Umsetzung folgen.

Theater Q-rage 
Polizei
Landeszentrale für politische Bildung
Weltethos